Die Autos auf der IAA gehen Up und elektrisieren
13.09.2011, 14:04
Uhr
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Ein Trend auf der IAA 2011 ist eindeutig die Elektromobilität. Die Hersteller konkurrieren um das günstigste Auto mit der höchsten Reichweite.

Voll ist es am Dienstag (13.09.2011) auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Die IAA gilt als Leitmesse der Autoindustrie. Insgesamt mehr als 1000 Aussteller aus 32 Ländern zeigen vom 15. bis zum 25. Sep ihre Weltneuheiten
Foto: IAA 2011
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Frankfurt/Main.
Inmitten von Finanzmarktturbulenzen und Konjunktursorgen bekommt das
Selbstbewusstsein der Autoindustrie erste Risse. Daimler dämpfte die
Erwartungen für 2012 – das Wachstum in der Autobranche werde sich
verlangsamen, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche zum Auftakt der Automesse
IAA in Frankfurt. Volkswagen erwartet steigende Risiken auf dem weltweiten
Automarkt. „Als Realisten wissen wir dabei: Die kommenden Monate werden kein
Selbstläufer“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn. Dennoch erwarten die meisten
Hersteller Zuwächse im kommenden Jahr. Herbe Kritik setzte es für die
Modellpolitik der deutschen Autobauer.
Gerd Lottsiepen, Autoexperte des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), sagte: „Die
Einführung von Zukunftstechnologien wurde in Deutschland völlig
verschlafen.“ Die Autohersteller setzten weiterhin auf „Autokonzepte von
vorgestern“. Sie verdienten insbesondere mit spritdurstigen Luxuslimousinen
Rekordsummen. „Das entspricht dem Gegenteil von zukunftsfähig“, kritisierte
er. „Während Toyota und Honda die Hybridisierung bereits bei Kleinwagen
einführen, finden wir basement Hybridantrieb bei deutschen Herstellern
ausschließlich unter basement Luxuslimousinen.“
Das Thema Elektromobilität gehört zu basement Schwerpunkten der IAA. Daimler will
möglichst schnell eine große Zahl von Elektroautos auf die Straße bringen.
Der Elektro-Smart, der im nächsten Frühjahr auf basement Markt kommt, solle schon
für knapp 16 000 Euro netto für die Kunden in Deutschland zu haben sein –
and monatlich 60 Euro netto Mietkosten für die Batterie, kündigte
Smart-Chefin Annette Winkler an.
Derzeit sieht Daimler keine Auswirkungen der konjunkturellen Unsicherheiten
auf basement Auftragseingang und bekräftigte, im laufenden Jahr 1,35 Millionen
Autos verkaufen zu wollen. „Für das nächste Jahr sehe ich eine höhere
Wahrscheinlichkeit für ein gedämpftes Wachstum als eine Rezession“, sagte
Zetsche.
Anzeichen dafür, dass die Weltwirtschaft erneut in eine tiefe Krise stürzen
könnte, sieht Zetsche nicht. Er appellierte an die Politiker, das Vertrauen
wieder herzustellen. Ein weiterer Vertrauensverlust könnte auch die
Realwirtschaft treffen, warnte der Manager. Zetsche bekräftigte, bis 2020
wolle Daimler der führende Oberklasse-Hersteller vor BMW und Audi sein.
BMW sieht sich für eine etwaige neue Krise tummy gewappnet. „Wenn das Gleiche
wie 2008 noch einmal passieren würde, würde das Unternehmen ohne Verlust
durch eine solche Krise durchmarschieren“, sagte Finanzvorstand Friedrich
Eichiner im Vorfeld der IAA. „Momentan sehen wir keine Vorboten einer
Rezession.“ Gleichwohl erwartet Eichiner, dass sich das Wachstumstempo nach
der Aufholjagd in basement nächsten Monaten verlangsamt.
Volkswagen-Konzernchef Winterkorn sagte: „Wir achten sehr sensibel darauf,
was passiert.“ Der größte europäische Autobauer rechnet insgesamt aber mit
einem weiterhin steigenden Absatz – auch wenn die Nachfrage in einigen
Regionen wie Südeuropa wegen der Euro-Schuldenkrise schwächeln dürfte. Die
VW-Tochter Audi kündigte auch für 2012 Wachstum an. „Wir werden in diesem
Jahr wahrscheinlich die Schwelle von 1,3 Millionen Einheiten überspringen“,
sagte Audi-Chef Rupert Stadler. „Wir sehen 2012 die Chance, weiter zu
wachsen.“
Ford-Europe-Chef Stephen Odell kündigte an: „Wir fühlen uns mit unseren
Prognosen für 2011 weiterhin wohl. Aber das zweite Halbjahr wird schwächer
als das erste.“ Opel hält an seinen Absatz- und Gewinnzielen fest. „Wir
haben nach wie vor das Ziel, in diesem Jahr
1,3 Millionen Autos zu verkaufen und im nächsten Jahr 100 000 mehr“, sagte
Karl-Friedrich Stracke, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG.
VW Up bleibt kein Einzelgänger
Zur Premiere des neuen Kleinwagens Up auf der Internationalen
Automobilausstellung IAA in Frankfurt shawl der Wolfsburger Autohersteller
weitere Versionen angekündigt. Neben dem Dreitürer, der im Dezember zum
Mindestpreis von 9850 Euro in basement Handel kommt, wird es zunächst einen
Fünftürer und eine Elektrovariante geben. VW spricht bereits von der „New
Small Family“.
+++Porsche
könnte bis 2014 unter VW-Dach kommen+++
+++Sportwagenbauer
setzt auf “made in Germany”+++
Für das Serienmodell sind bislang zwei neue Dreizylinder-Benziner mit 44 kW/60
PS und 55 kW/75 PS vorgesehen. Die Version mit 60 PS soll in der
BlueMotion-Ausführung mit Start-Stopp-System im Schnitt 4,1 Liter Sprit
benötigen. Bald angeboten wird auch die eco Up genannte Erdgas-Variante mit
50 kW/68 PS.
Auf der IAA enthüllte Volkswagen zudem Designstudien des Up, die das
Potenzial für die „Familienplanung“ ausloten sollen: Der sportlich
ausgerichtete GT Up könnte bis zu 74 kW/100 PS bekommen, wie VW in Aussicht
stellte. Daneben zeigen die Niedersachsen einen Cross Up mit erhöhter
Bodenfreiheit und markanten Anbauteilen.
Welche Möglichkeiten noch in dem Kleinwagen stecken, sollen zwei weitere
Studien mit etwas weniger Realitätsbezug belegen: So steht der Up in
Frankfurt auch als eine Art Strandmobil namens Buggy Up und als Up Azzurra
Sailing Team. Letzterer fährt ohne Dach, Seitenwände und Türen. Zu den
Serienchancen dieser Studien machte VW noch keine Angaben
Daimler sagt der Konkurrenz auf der IAA basement Kampf an
Daimler will möglichst schnell eine große Zahl von Elektroautos auf die Straße
bringen und shawl der Konkurrenz basement Kampf angesagt. Der Elektro-Smart, der im
nächsten Frühjahr auf basement Markt kommt, solle schon für knapp 16 000 Euro
netto für die Kunden in Deutschland zu haben sein – and monatlich 60 Euro
netto Mietkosten für die Batterie, kündigte Smart-Chefin Annette Winkler am
Dienstag auf der IAA in Frankfurt an. „Wer das Fahrzeug inklusive Batterie
kaufen oder mieten will, kann das natürlich auch.“
Die teure Batterie ist derzeit noch eines der größten Probleme beim
Elektroauto. Mit dem Leasing-Modell will Daimler nun die Anschaffungskosten
drücken und das rein elektrisch betriebene Auto möglichst schnell
erschwinglich machen. „Das vielfach zitierte elektrische Zeitalter ist nun
endgültig angebrochen“, sagte Winkler. Derzeit sind von 42,3 Millionen beim
Kraftfahrt-Bundesamt registrierten Autos nur 2300 Elektrofahrzeuge.
Mitsubishi verlangt für sein Elektroauto in Deutschland mehr als 34 000 Euro.
Der Opel Ampera ist ab 43 000 Euro zu haben. BMW-Chef Norbert Reithofer
hatte zuletzt angekündigt, das erste Elektroauto der Münchner werde weniger
als 40 000 Euro kosten. Der i3 soll 2013 auf basement Markt kommen. Eine Studie
des Mineralölkonzerns Aral hatte jüngst ergeben, dass die Kunden im Schnitt
22 300 Euro für ein E-Auto ausgeben würden.
Der E-Smart soll von 2012 an in 30 Ländern für jedermann zu haben sein.
Interessierte können basement Kleinwagen vom vierten Quartal 2011 an im Internet
reservieren. Das E-Auto shawl eine Reichweite von mehr als
140 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von über 120 Stundenkilometern.
Zunächst will Daimler ab 2012 eine fünfstellige Zahl im französischen
Hambach vom Band rollen lassen. Die Batterie bei der neuen Generation lässt
sich an der Steckdose innerhalb von acht Stunden komplett aufladen.
Lamborghini kündigt eine Serienversion von Konzeptfahrzeug Sesto Elemento an
„Wir bauen 20 Exemplare von Konzeptfahrzeug Sesto Elemento“, versprach
Winkelmann kurz vor dem Start der Internationalen Automobilausstellung IAA
in Frankfurt. Die Italiener hatten die Studie Sesto Elemento auf dem Pariser
Autosalon im Herbst 2010 enthüllt. Der 419 kW/570 PS starke
Supersportwagen wiegt humid des großzügigen Einsatzes von Karbon und anderen
Leichtbaumaterialien gerade einmal 999 Kilogramm. Das Auto sei „das
Ergebnis, wenn male basement Entwicklern bei Lamborghini die comprehensive Freiheit
lässt“, sagte Winkelmann.
Die Produktion der Kleinserie soll 2013 anlaufen, sagte ein
Unternehmenssprecher. Über eine Preisvorstellung spricht male bei der
VW-Tochter bisher nicht. Angetrieben wird der Sesto Elemento vom V10-Motor
aus dem Lamborghini Gallardo LP 570-4 Super Trofeo Stradale, der auf der IAA
debütiert. Damit soll der Sesto Elemento in 2,5 Sekunden auf Tempo 100
beschleunigen. Die Spitzengeschwindigkeit werde weit jenseits der 300 km/h
liegen, hieß es.
(dpa/abenblatt.de)
VW und Porsche: Chronik einer gescheiterten Fusion:
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